Wetterempfang mit JVComm 32 (www.jvcomm.de)
Die Software
JVComm32
bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten des Empfangs von Bild-, Faksimile-
und Schriftübertragung von Satelliten (z.B. METEOSAT), Amateurfunk- und
Wetterfunkstationen.
Uns soll
nur das Letztgenannte interessieren und die Einstellungen hierzu werden erläutert.
Massgeblich ist natürlich die Hilfedatei des Programms. Sie ist gründlich
zu studieren.
Als erstes
ist die Software gemäss den Anweisungen zu installieren.
Nach Öffnen des Programms wird unter "file" "Configuration"
angeklickt.
Es erscheint folgendes Bild:
In den Zeilen (1)
sind alle Einträge in "Line-In" zu ändern. Unter "Interface
type" sollte
"Sound Card" stehen. Falls nicht, ändern. Alles andere und die
weiteren Register
nicht verändern. "OK" klicken.
Damit ist die Grundeinstellung schon abgeschlossen.
WEFAX
Folgendes Bild ist in der Betriebsart "FAX-Empfang" zu sehen:

Um dahin zu gelangen, muss
mit (1) "FAX" eingestellt werden.
Mit (2) wird "HF-Fax" gewählt.
Alle weiteren
Einstellungen können nur mit angeschlossenem Empfänger durchgeführt
werden:
1. Den Empfänger in der Stellung "Oberes Seitenband" auf die
Frequenz 3853kHz einstellen.
(Dies gilt für die Karten des DWD. Auch andere Stationen, z.B. Northwood,
UK, senden ausgezeichnete
Wetterkarten auf anderen
Frequenzen.)
Zu den Programmzeiten (meist morgens) ist nun ein "Zwitschern" zu
hören. Wenn das zuhause probiert wird,
muss als Antenne ein möglichst langer Draht gespannt werden und alle störenden
Leuchtstofflampen müssen
ausgeschaltet werden. Sollte der Empfänger keinen Line-Ausgang haben, kann
der Kopfhörer
oder Lautsprecherausgang verwendet werden. Die Lautstärke ist besonders
bei letzterem sehr klein zu stellen.
Evtl. Ist eine Zusatzschaltung wie in der Hilfedatei beschrieben erforderlich.
2. Den Schieberegler (3) so einstellen,
dass "Audio level" grün wird. Kleine Unter- oder Überschreitungen
des
Pegels spielen keine Rolle.
3.Die Frequenzeinstellung des Empfängers (oder "fine tune" des
Einseitenbandeinstellers) behutsam so
verstellen, dass der
höhere Ton des Signals bei "White" erscheint (6).
4. Den Dreiecksbutton rechts neben (4) anklicken.
Jetzt startet der Empfang. Es baut sich langsam
eine schrecklich schiefe Wetterkarte auf. Den Empfang noch einige Zeit laufen
lassen, bis einige Zentimeter
Bild zu sehen sind. Nun den Empfang mit (4)
stoppen und (5) anklicken. Das schräge
Männchen anklicken.
Jetzt kann gemäss den Anweisungen, die nun zu sehen sind, der Schräglauf
korrigiert werden.
Wenn das beim ersten Mal noch nicht perfekt gelingt, wiederholt man die Prozedur
von Anfang an.
Die Software ist nun für
den Wetterkartenempfang eingestellt. Alle Einstellungen bleiben beim nächsten
Programmstart erhalten. Der Empfang der Karten erfolgt (einphasen usw.) automatisch.
Bei Störungen
kann aber mit dem Dreiecksbutton auch manuell gestartet werden. Mit der linken
Maustaste kann dann
im oberen Teil des Empfangsfensters das Bild zentriert werden.
Mit "Zoom"
wird die Darstellungsgrösse auf dem Bildschirm gewählt. 1:3 bis 1:4,5
sind je nach Notebook
erstmal Grundwerte.
Alles weitere (Speicherung usw.) siehe Hilfedatei.
Das hässliche "DEMO"
im Empfangsfenster kann nur durch die Registrierung beim Sw-Autor entfernt
werden (siehe Website www.jvcomm.de).
RTTY (Wetterberichte/Prognosen
usw.)
Folgendes Bild ist in der
Betriebsart RTTY-Empfang zu sehen:
Um dahin zu gelangen, muss
mit (1) "RTTY" eingestellt werden.
Mit (2) wird "Baudot 50/85" gewählt.
Alle weiteren Einstellungen können nur mit angeschlossenem Empfänger
durchgeführt werden:
1. Den Empfänger in
der Stellung "Oberes Seitenband" auf die Frequenz 146kHz einstellen.
Zu den Programmzeiten (meist morgens) ist nun ein "Zwitschern" zu
hören. Wenn das zuhause
probiert wird, muss,
falls die eingebaute Ferritantenne nicht reicht, als Antenne ein möglichst
langer
Draht gespannt werden und alle störenden Leuchtstofflampen müssen
ausgeschaltet werden.
2. Den Schieberegler (4) so einstellen,
dass "Audio level" grün wird. Kleine Unter- oder Überschreitungen
des Pegels spielen keine Rolle.
3. Nun muss die Frequenzanzeige links neben (3)
auf ca. 1320 gestellt werden und dann soweit fein
verändert werden, bis die senkrechten Linien genau über "Mark"
und "Space" stehen.
4. Ist nur ein "150kHz-Empfänger" verfügbar, stellt man
bei der Frequenz 150kHz "Unteres Seitenband" ein.
Den Button "REV" (6) anklicken.
Nun die Einseitenbandeinstellung weit nach links
oder rechts verstellen, bis das ""Zwitschern" deutlich zu hören
ist. Die Frequenzanzeige
(siehe 3.) muss dann auf einen Wert zwischen 1600 bis 2000 so verstellt werden,
bis das
Signal gem 3. zu sehen ist.
Sollte der Empfänger
keinen Line-Ausgang haben, kann der Kopfhörer oder Lautsprecherausgang
verwendet werden. Die Lautstärke ist besonders bei letzterem sehr klein
zu stellen.
Evtl. Ist eine Zusatzschaltung wie in der Hilfedatei beschrieben erforderlich.
5. Button
"AFC" (3) anklicken.
Ist alles
richtig eingestellt, beginnt das Programm sofort die laufende Aussendung zu
schreiben.
Leider sind auch hier die unschönen "DEMOs" drauf. Beseitigung
siehe oben.
Alles weitere (Speicherung
usw.) siehe Hilfedatei.
Signale RTTY / FAX - Der Sound
Viele werden
nicht wissen, wie sich diese Signale im Lautsprecher anhören. Um dem abzuhelfen
steht eine ZIP-Datei zum Herunterladen bereit. Nach
dem "Entzippen" können beide Signale
(WAV-Dateien) z.B.
mit dem Media-Player angehört werden.
NAVTEX / SYNOP
Diese Betriebsarten
haben für uns weniger Bedeutung.
NAVTEX wird nach einem Programmschema auf 518kHz gesendet. Ausgestrahlt werden
vor allem Nautische Warnnachrichten und Wetterberichte. Zu empfangen ist hier
nur
Rogaland (N) und das meistens schlecht.. Das Programmschema ist im Internet
an vielen
Stellen (suchen unter "navtex") zu finden. Das Signal ist mit der
RTTY-Einstellung zu
dekodieren (Einstellung "NAVTEX" anstelle "Baudot...").
Die "Nutzdaten" können nach
dem Speichern im "Messages viewer" (7)
angesehen werden.
SYNOP ist
auf DDK2 (siehe Frequenzplan) zu empfangen. Es zeigt u.a. sehr detaillierte
Stationsmeldungen rund um die Welt. Einstellung wie RTTY, aber "Baudot
50/450".
Die "Nutzdaten" können nach dem Speichern im "Messages viewer"
(7)
angesehen werden.